Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese AGB gelten für die Nutzung der Sprachlernplattform WildLingua (https://wildlingua.com), betrieben von [Vor- und Nachname / Firma des Betreibers] (nachfolgend „Anbieter“). Abweichende Bedingungen des Nutzers finden keine Anwendung.
§ 2 Leistungsbeschreibung
WildLingua ist eine Online-Plattform zum Erlernen von Fremdsprachen mit interaktiven Lektionen, Vokabeltraining und einem KI-gestützten Sprach-Tutor („Langua“). Die Antworten des KI-Tutors werden maschinell erzeugt und können Fehler enthalten; sie stellen keine zertifizierte Sprachausbildung dar. Ein bestimmter Lernerfolg wird nicht geschuldet.
§ 3 Registrierung und Nutzerkonto
Die Nutzung setzt ein Nutzerkonto voraus. Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und den Anbieter über eine missbräuchliche Nutzung unverzüglich zu informieren. Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht. Das Konto ist nicht übertragbar.
§ 4 Kostenlose Phase und Premium-Abonnement
Neue Konten können WildLingua zunächst kostenlos nutzen (Dauer gemäß den Angaben auf der Preisseite). Danach erfordern einzelne Funktionen (insbesondere die KI-Sprachfunktionen) ein kostenpflichtiges Premium-Abonnement. Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Preisseite ausgewiesenen Preise inkl. Umsatzsteuer.
Das Abonnement ist als Monats- oder Jahresabo erhältlich und verlängert sich automatisch um die jeweilige Laufzeit, wenn es nicht vor Laufzeitende gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich – direkt im Profil unter „Abo & Rechnungen“ oder per E-Mail an kontakt@wildlingua.com. Bereits bezahlte Zeiträume bleiben bis zu ihrem Ende nutzbar. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe.
§ 5 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu. Der Widerruf ist formfrei möglich (z. B. per E-Mail an kontakt@wildlingua.com) und bedarf keiner Begründung.
Erlöschen des Widerrufsrechts: Bei einem Vertrag über die Bereitstellung digitaler Inhalte erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Nutzer ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und seine Kenntnis vom dadurch bedingten Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat (§ 356 Abs. 5 BGB). Im Fall des wirksamen Widerrufs werden beiderseits empfangene Leistungen zurückgewährt; für bereits erbrachte Leistungen kann anteiliger Wertersatz verlangt werden.
§ 6 Pflichten des Nutzers
Der Nutzer verpflichtet sich, die Plattform nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere keine rechtswidrigen Inhalte in die Chat-Funktionen einzugeben, keine Sicherheitsmechanismen zu umgehen und die Dienste nicht automatisiert in unzumutbarem Umfang abzufragen. Bei erheblichen Verstößen kann der Anbieter das Konto nach Abmahnung sperren.
§ 7 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten, Weiterentwicklungen sowie Störungen bei Drittanbietern (z. B. KI-Diensten) können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 9 Laufzeit und Beendigung des Nutzungsvertrags
Der Nutzungsvertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann vom Nutzer jederzeit durch Löschung des Kontos (Profil → Konto & Sicherheit) beendet werden. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten für Rechnungsdaten bleiben unberührt (siehe Datenschutzerklärung).
§ 10 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aufgrund geänderter Rechtslage, Rechtsprechung oder Funktionsänderungen erforderlich ist. Über Änderungen wird der Nutzer mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail informiert; widerspricht er nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die Änderungen als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 07.07.2026